Die Fragen, die uns vor einem ersten Auftrag regelmäßig gestellt werden — beantwortet, wie wir sie am Telefon beantworten würden.
Standard-Durchlauf von Auftragserteilung bis besenreiner Übergabe: 2 bis 4 Wochen, abhängig von Umfang und Handwerker-Takt. Reine Auflösungen sind oft in 3–5 Tagen erledigt, komplette Sanierungs- und Aufwertungs-Projekte brauchen die volle Spanne.
Bei echtem Zeitdruck vor einem Listing sind Express-Abwicklungen ab 72 Stunden nach Möglichkeit machbar — sprechen Sie uns offen an.
Das passiert — verdeckte Schäden, zusätzliche Altlasten, eine unerwartet belastete Decke. Wir stoppen die Arbeiten, dokumentieren mit Foto und rufen an. Dann entscheiden Sie, ob wir im ursprünglichen Rahmen weitermachen, ein Nachtrags-Festpreis gestellt wird oder das Zusatzthema separat läuft. Ohne Ihr OK wird nichts verändert, was nicht im ursprünglichen Auftrag steht.
Ja, gerade hier spielen wir unsere Stärke aus. Wenn ein Objekt am Montag in die Vermarktung muss, räumen wir auch am Samstag und Sonntag — mit entsprechendem Aufschlag, der vorher transparent im Festpreis steht. Keine versteckten Express-Posten nach Rechnungsstellung.
Erkennbar wertvolle Gegenstände — Antiquitäten, Schmuck, hochwertige Möbel, Kunst — werden gesichtet, fachgerecht bewertet und auf Wunsch an spezialisierte An- und Verkäufer vermittelt. Der dabei erzielte Wert wird auf die Auftragssumme angerechnet. Nichts wird entsorgt, solange die Eigentums- bzw. Erbverhältnisse nicht geklärt sind.
Schlüssel werden schriftlich und mit Übergabeprotokoll entgegengenommen — Anzahl, Zustand, berechtigte Personen. Während des Projekts haben ausschließlich unsere eigenen, fest angestellten Mitarbeiter Zugang; keine Subunternehmer ohne namentliche Freigabe. Am Ende werden alle Schlüssel protokolliert an Sie oder den nachfolgenden Eigentümer zurückgegeben.
Alle aufgefundenen Unterlagen werden vor der Entsorgung gesichtet. Was offensichtlich aufbewahrt werden sollte (Urkunden, Verträge, Fotos), wird Ihnen bzw. dem Eigentümer in einer beschrifteten Kiste übergeben. Der Rest wird DSGVO-konform vernichtet — kein fremder Blick, keine ungesicherten Container, keine Entsorgung über Drittfirmen ohne Nachweis.
Faustregel: Wenn der erwartete Mehrwert für den Verkaufspreis höher ausfällt als die Sanierungskosten plus eine sinnvolle Marge, lohnt sie sich — sonst nicht. In der Besichtigung sagen wir ehrlich, wo der Aufwand sich rechnet und wo ein besenreines, gut gereinigtes Objekt die bessere Entscheidung ist.
Bei Objekten im oberen Preissegment zahlt sich Sanierung fast immer aus; bei niedrigerem Marktwert eher selten.
Wir rechnen mit dem Auftraggeber ab — in der Regel dem Makler, dem Eigentümer oder der Erbengemeinschaft. Wer genau auf der Rechnung steht, klären wir vor Auftragsannahme schriftlich, damit bei Weiterberechnung an den Verkäufer oder Käufer keine Missverständnisse entstehen. Bei Erbengemeinschaften arbeiten wir auf Wunsch mit einem bevollmächtigten Vertreter.
Der Festpreis basiert immer auf einer persönlichen Vor-Ort-Besichtigung. Wir schätzen anhand Erfahrungswerten und sichtbarem Zustand. Nicht sichtbare Überraschungen (verdeckte Feuchtigkeit, asbestverdächtige Stoffe, belastete Altlasten) sind die einzigen Fälle, in denen ein Nachtrags-Festpreis nötig werden kann — auch dann mit klarer Abstimmung vorher, nicht als versteckter Nachtrag.
15 Minuten am Telefon klären die meisten Einzelfragen — ohne Verkaufsdruck, ohne Verpflichtung.